
Michelle Barthel Bilder von Michelle Barthel
Michelle Barthel ist eine deutsche Schauspielerin. Michelle Barthel (* Juli in Remscheid) ist eine deutsche Schauspielerin. Inhaltsverzeichnis. 1 Leben; 2 Filmografie; 3 Weblinks; 4 Einzelnachweise. Michelle Barthel. PDF Showreel. Sprachen. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch. Jahrgang. Wohnsitz. Köln. Größe. cm. Haarfarbe. braun. Profil von Michelle Barthel mit Agentur, Kontakt, Vita, Demoband, Showreel, Fotos auf CASTFORWARD | e-TALENTA, der Online Casting Plattform. Michelle Barthel wurde am Juli in Remscheid geboren. Aufgewachsen ist sie in der Seelen-Gemeinde Nottuln-Schapdetten im Münsterland. Im. Michelle Barthel bewies in Aelrun Goettes TV-Drama "Keine Angst" () ihr außergewöhnliches darstellerisches Können. Seitdem gilt sie als Ausnahmetalent. Michelle Barthel. Actress. Trailer. Michelle Barthel Picture · Michelle Barthel was born on July 30, in Remscheid, North Rhine-Westphalia, Germany.

Michelle Barthel Ich habe plötzlich gemerkt, dass ich weg muss. Video
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The Best "Bob's Burgers" Parodies. Relativity Luise. Down 6, this week. Fragen zu den Inhalten der Sendung, zur Mediathek oder Wiederholungsterminen richten Sie bitte direkt an die Zuschauerredaktion unter info daserste.Michelle: Ja, stimmt. Dazu gibt es aber eine lustige Vorgeschichte. Damals gab es in Münster ein Casting für einen Fotokatalog.
Beim Casting mussten wir einige Fragen beantworten, zum Beispiel was unsere Hobbys sind. Ich sagte, dass ich Theater spiele, und wurde daraufhin gefragt, ob ich nicht auch mal Lust hätte, zu einem Filmcasting zu kommen.
Das habe ich natürlich gemacht — und wurde dort für meinen ersten Film besetzt. Gedreht haben wir irgendwann in , da war ich neun Jahre alt.
Jonas: Konntest du damals schon einen Unterschied erkennen zwischen Theater- und Filmschauspiel? Michelle: Ja, absolut.
Man muss dort eben einen Raum füllen, den man beim Drehen so gar nicht hat. Vor der Kamera muss man sein Spiel daher sehr minimieren.
Michelle: Ja natürlich. Man fühlt dort oben ja auch genau, was das Publikum fühlt. Und man merkt direkt, ob man die Menschen vor sich erreicht oder nicht.
Diese unmittelbare Verbindung von Bühne und Publikum ist am Theater einfach unglaublich stark und wichtig. Michelle: Klar, weil man ständig das Gefühl hat, um das Publikum kämpfen zu müssen.
Man muss es schaffen, dass die Leute genau das empfinden, was man selbst gerade empfindet. Bei dem einen Publikum ist das leichter, bei dem anderen schwerer.
Und das lassen sie einen auch spüren. Sie sind das ehrlichste Publikum, das man haben kann. Wir unterbrechen unsere Unterhaltung für einige Minuten, denn die bestellten Burger sind fertig.
Glück kann so einfach sein. Diese Grundlage war mehr ordentlich. Und so scheinen wir gut gerüstet, um die unbekannte Reise fortzusetzen.
Durch den Abend. Durch die Nacht. Nachdem wir uns herzlich von Katharina verabschiedet haben, ziehen wir weiter. Mittlerweile ist es Uhr, die Dämmerung hat eingesetzt.
Nach links oder nach rechts? Oder doch besser geradeaus? Sieht nett aus. Also rein da. Und tatsächlich: Goldene Wände, schwarze Kacheln und ein opulenter Tresen erzeugen eine angenehm warme und vertraute Atmosphäre.
Ob diese kleinen Kerzen heute Abend unsere stillen Begleiter sind? Michelle: Ich wurde von der Kinder- und Jugendagentin Maria Schwarz angesprochen, die mich in ihre Agentur aufgenommen hat.
Michelle: Nein, dann kam ganz lange erst einmal gar nichts mehr. Mein Vater war zu der Zeit gestorben — die Schauspielerei hatte ich dabei irgendwie gar nicht mehr auf dem Schirm und total vergessen.
Das Ganze war nur noch als irgendeine coole Kindheits-Aktion in Erinnerung. Dass ich überhaupt nochmal die Chance erhalten würde zu spielen — damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.
Meine Mutter wurde gefragt, ob sie zufällig jemanden kennen würde, der auf die Rollenbeschreibung passt. Sie kannte zwar kein dreijähriges Mädchen, fragte aber nach, ob die Hauptrolle schon besetzt sei — und dachte dabei an mich.
Die Rolle war zwar noch frei, allerdings stand das Casting dafür schon unmittelbar bevor. Dementsprechend fertig sah ich auf den Fotos aus, was aber eventuell ganz gut gepasst hat auf die Rolle.
Michelle: Ja, total. Es ist auch nicht normal, dass eine Mutter so nachhakt. Das Ganze hing einfach an einem seidenen Faden des Schicksals.
Jonas: Vielleicht hatte deine Mutter einfach das Gefühl, dass es das Richtige für dich sein könnte. Michelle: Kann sein. Vielleicht fand sie es aber auch einfach nur etwas schade, dass ich das mit der Schauspielerei nicht mehr gemacht habe.
Ich muss dazu aber sagen, dass ich durch den Tod meines Vaters und alle schmerzlichen Erfahrungen, die damit verbunden waren, auf eine ganz andere Gefühlsebene gekommen bin.
Als Kinderdarstellerin habe ich ja einfach nur gespielt wie ein Kind. Michelle: Es gab viele intensive Probetage, wir haben uns wieder und wieder sehr ausführlich über die Problematik unterhalten.
Jede Szene haben wir dabei auseinandergenommen und überlegt, was wir damit genau sagen wollen. Alleine dadurch hatte ich eine ganz andere Bindung zum Spiel als vorher.
Wie hast du das aufgenommen? Michelle: Gar nicht. Ich checke das auch immer noch nicht so wirklich. Jonas: Die meisten Leute haben dich wahrscheinlich schon viel öfter im TV gesehen als sie meinen — du hast ja alleine in vier Tatorten mitgespielt, die jedes Mal ein Millionenpublikum erreicht haben.
Michelle: Ja, ich bin auch sehr stolz, dass ich da mitwirken durfte. Allerdings dachte ich nach dem vierten Tatort: Ein fünftes Mal muss es nicht unbedingt geben, irgendwann fällt es sicher auf, dass immer wieder dasselbe Mädchen in einer ähnlichen Rolle zu sehen ist.
Ich kann mir vorstellen, dass das die Zuschauer vielleicht irgendwann nervt. Michelle: Nein, ganz im Gegenteil.
Ich spiele dort ja immer sehr spezielle Charaktere, die vor ganz bestimmten existenziellen Problemen stehen — und das finde ich sehr spannend.
Daraus schöpfe ich sehr viel Kraft. Es hilft mir immer sehr, wenn ich versuche, mich in deren Lage zu versetzen. Ich hoffe dadurch besser verstehen zu können, warum die Figur gerade so handelt.
Michelle: Natürlich gibt es Dinge, die sind so grausam, so brutal oder einfach so sonderbar, die kann man nicht begreifen. Und darf sie auch nicht tolerieren.
Nicht selten wirkt das wie eine faule Ausrede, mit dem wir das Geschehene weit von uns wegschieben können. So müssen wir uns damit nicht ernsthaft auseinandersetzen.
Ich halte es einfach grundsätzlich für wichtig, dass man sich bei allem genau die Hintergründe anschauen muss, um nachvollziehen zu können, warum beispielsweise jemand eine so ungeheure Wut entwickelt hat.
Die Bar wird voller und voller, der Geräuschpegel steigt empfindlich. Kurz vor Fünf Stationen weiter steigen wir aus.
Das Kotti ist ja immer einen Abstecher wert, wenn man sich in die Nacht stürzen will. In dem kleinen, verwinkelten Laden gibt es kein künstliches Licht, dafür aber etliche Kerzen — eine Stimmung, die so schön ist, dass man sie nicht beschreiben kann.
Wir finden eine kleine freie Ecke vor dem Klavier, legen unsere Jacken ab und machen es uns gemütlich. Du wurdest auch hier für die Hauptrolle besetzt — war deine Herangehensweise bei der Vorbereitung dieselbe wie sonst?
Michelle lacht : Auf jeden Fall hat der Dreh turbulenter begonnen als sonst! Ich habe zu der Zeit gerade mein Abi gemacht.
Aber im Ernst: Alleine die physische Vorbereitung war viel intensiver als bei meinen früheren Rollen. Ich musste sehr viel trainieren, da die Figur, die ich spiele, sehr sportlich ist und im Film viel rennt.
Jonas: Der Film wird wahrscheinlich im Herbst Premiere haben. Freust du dich? Michelle: Ja, ich freue mich sehr.
Ich bin total gespannt darauf, was die Leute empfinden werden, wenn sie ihn sehen. Michelle: Ada ist ein fünfzehnjähriges Mädchen, das ziemlich isoliert durchs Leben geht und sich ihrer Umwelt geistig überlegen fühlt.
Sie ist sehr gebildet, intellektuell und stillt ihren Wissenshunger zum Beispiel mit Sartre. Sie will aus dem Hierarchiesystem ausbrechen, das ihr das Leben und die Schule aufzwingen.
Irgendwann kommt ein neuer Schüler in ihre Stufe, sein Name ist Alev. Bei ihm hat sie das Gefühl, endlich jemanden gefunden zu haben, der ihr die Stirn bieten kann.
Alev und Ada ticken ähnlich, sie reiben sich aneinander — und irgendwann verliebt sie sich in ihn. Auf einer Klassenfahrt rettet Ada dann die Frau des Sportlehrers vor dem scheinbaren Suizid, weshalb ihr der Sportlehrer sehr dankbar ist.
Alev kommt dabei auf die perfide Idee, dass Ada diese Dankbarkeit ausnutzen und den Lehrer verführen könnte. Aus Liebe zu Alev gibt sie sich seiner Idee hin und tut, was er verlangt.
Michelle: Als ich mich zum ersten Mal mit der Figur beschäftigt habe, war sie total weit weg von mir. Aber je länger ich die Rolle gespielt habe, desto mehr ist mir aufgefallen, wie sehr wir uns in bestimmten Dingen ähneln — zum Beispiel in dem Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit.
Angefreundet haben Ada und ich uns allerdings nicht — ich glaube, Ada fände mich nicht besonders cool.
Ich wäre ihr wahrscheinlich nicht hart genug. Ada und ich haben uns übrigens sehr tragisch verabschiedet — am letzten Drehtag in Bonn.
Ich stand abends auf einer Brücke über dem Rhein und habe ein Armband durchgeschnitten, das ich über die gesamte Drehzeit getragen hatte. Dieses Armband gehörte zur Figur Ada — ich habe es im Rhein versenkt.
Ich musste das einfach tun, weil mich die Rolle so eingenommen hatte, dass es echt schwer für mich war, wieder den Bogen zu mir selbst zu finden. T'en fais pas Becky.
Gaming Instinct Ada Fischer. Relativity Luise. Jump to: Actress Self. Svenja Schnell. Show all 6 episodes. Zazie Elsner. Linda Sandmann.
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Serien und Filme mit Michelle Barthel: Wir sind die Welle · Letzte Spur Berlin · Der Staatsanwalt · Tatort · Ein Fall für zwei · Ein starkes Team · Der . Michelle Barthel ist eine deutsch Schauspielerin. Entdecke ihre Biographie, Details ihrer 9 Karriere-Jahre und alle News. Michelle Barthel Schauspieler. Nachrichten Aktuelles zu Michelle Barthel. Ist ab in MEIN ENDE. DEIN ANFANG (Regie: Mariko Minoguchi). Michelle Barthel - Alle Bilder, Filme, TV Serien und Fakten finden Sie hier zum Star auf TV Spielfilm. Jetzt hier informieren! Followers, Following, 64 Posts - See Instagram photos and videos from Michelle Barthel (@nettorent.eul).
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Meine Mutter wurde gefragt, ob sie zufällig jemanden kennen würde, der auf die Rollenbeschreibung passt.
Sie kannte zwar kein dreijähriges Mädchen, fragte aber nach, ob die Hauptrolle schon besetzt sei — und dachte dabei an mich.
Die Rolle war zwar noch frei, allerdings stand das Casting dafür schon unmittelbar bevor. Dementsprechend fertig sah ich auf den Fotos aus, was aber eventuell ganz gut gepasst hat auf die Rolle.
Michelle: Ja, total. Es ist auch nicht normal, dass eine Mutter so nachhakt. Das Ganze hing einfach an einem seidenen Faden des Schicksals.
Jonas: Vielleicht hatte deine Mutter einfach das Gefühl, dass es das Richtige für dich sein könnte.
Michelle: Kann sein. Vielleicht fand sie es aber auch einfach nur etwas schade, dass ich das mit der Schauspielerei nicht mehr gemacht habe.
Ich muss dazu aber sagen, dass ich durch den Tod meines Vaters und alle schmerzlichen Erfahrungen, die damit verbunden waren, auf eine ganz andere Gefühlsebene gekommen bin.
Als Kinderdarstellerin habe ich ja einfach nur gespielt wie ein Kind. Michelle: Es gab viele intensive Probetage, wir haben uns wieder und wieder sehr ausführlich über die Problematik unterhalten.
Jede Szene haben wir dabei auseinandergenommen und überlegt, was wir damit genau sagen wollen. Alleine dadurch hatte ich eine ganz andere Bindung zum Spiel als vorher.
Wie hast du das aufgenommen? Michelle: Gar nicht. Ich checke das auch immer noch nicht so wirklich. Jonas: Die meisten Leute haben dich wahrscheinlich schon viel öfter im TV gesehen als sie meinen — du hast ja alleine in vier Tatorten mitgespielt, die jedes Mal ein Millionenpublikum erreicht haben.
Michelle: Ja, ich bin auch sehr stolz, dass ich da mitwirken durfte. Allerdings dachte ich nach dem vierten Tatort: Ein fünftes Mal muss es nicht unbedingt geben, irgendwann fällt es sicher auf, dass immer wieder dasselbe Mädchen in einer ähnlichen Rolle zu sehen ist.
Ich kann mir vorstellen, dass das die Zuschauer vielleicht irgendwann nervt. Michelle: Nein, ganz im Gegenteil.
Ich spiele dort ja immer sehr spezielle Charaktere, die vor ganz bestimmten existenziellen Problemen stehen — und das finde ich sehr spannend.
Daraus schöpfe ich sehr viel Kraft. Es hilft mir immer sehr, wenn ich versuche, mich in deren Lage zu versetzen. Ich hoffe dadurch besser verstehen zu können, warum die Figur gerade so handelt.
Michelle: Natürlich gibt es Dinge, die sind so grausam, so brutal oder einfach so sonderbar, die kann man nicht begreifen.
Und darf sie auch nicht tolerieren. Nicht selten wirkt das wie eine faule Ausrede, mit dem wir das Geschehene weit von uns wegschieben können.
So müssen wir uns damit nicht ernsthaft auseinandersetzen. Ich halte es einfach grundsätzlich für wichtig, dass man sich bei allem genau die Hintergründe anschauen muss, um nachvollziehen zu können, warum beispielsweise jemand eine so ungeheure Wut entwickelt hat.
Die Bar wird voller und voller, der Geräuschpegel steigt empfindlich. Kurz vor Fünf Stationen weiter steigen wir aus.
Das Kotti ist ja immer einen Abstecher wert, wenn man sich in die Nacht stürzen will. In dem kleinen, verwinkelten Laden gibt es kein künstliches Licht, dafür aber etliche Kerzen — eine Stimmung, die so schön ist, dass man sie nicht beschreiben kann.
Wir finden eine kleine freie Ecke vor dem Klavier, legen unsere Jacken ab und machen es uns gemütlich. Du wurdest auch hier für die Hauptrolle besetzt — war deine Herangehensweise bei der Vorbereitung dieselbe wie sonst?
Michelle lacht : Auf jeden Fall hat der Dreh turbulenter begonnen als sonst! Ich habe zu der Zeit gerade mein Abi gemacht. Aber im Ernst: Alleine die physische Vorbereitung war viel intensiver als bei meinen früheren Rollen.
Ich musste sehr viel trainieren, da die Figur, die ich spiele, sehr sportlich ist und im Film viel rennt. Jonas: Der Film wird wahrscheinlich im Herbst Premiere haben.
Freust du dich? Michelle: Ja, ich freue mich sehr. Ich bin total gespannt darauf, was die Leute empfinden werden, wenn sie ihn sehen.
Michelle: Ada ist ein fünfzehnjähriges Mädchen, das ziemlich isoliert durchs Leben geht und sich ihrer Umwelt geistig überlegen fühlt.
Sie ist sehr gebildet, intellektuell und stillt ihren Wissenshunger zum Beispiel mit Sartre. Sie will aus dem Hierarchiesystem ausbrechen, das ihr das Leben und die Schule aufzwingen.
Irgendwann kommt ein neuer Schüler in ihre Stufe, sein Name ist Alev. Bei ihm hat sie das Gefühl, endlich jemanden gefunden zu haben, der ihr die Stirn bieten kann.
Alev und Ada ticken ähnlich, sie reiben sich aneinander — und irgendwann verliebt sie sich in ihn. Auf einer Klassenfahrt rettet Ada dann die Frau des Sportlehrers vor dem scheinbaren Suizid, weshalb ihr der Sportlehrer sehr dankbar ist.
Alev kommt dabei auf die perfide Idee, dass Ada diese Dankbarkeit ausnutzen und den Lehrer verführen könnte.
Aus Liebe zu Alev gibt sie sich seiner Idee hin und tut, was er verlangt. Michelle: Als ich mich zum ersten Mal mit der Figur beschäftigt habe, war sie total weit weg von mir.
Aber je länger ich die Rolle gespielt habe, desto mehr ist mir aufgefallen, wie sehr wir uns in bestimmten Dingen ähneln — zum Beispiel in dem Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit.
Angefreundet haben Ada und ich uns allerdings nicht — ich glaube, Ada fände mich nicht besonders cool. Ich wäre ihr wahrscheinlich nicht hart genug.
Ada und ich haben uns übrigens sehr tragisch verabschiedet — am letzten Drehtag in Bonn. Ich stand abends auf einer Brücke über dem Rhein und habe ein Armband durchgeschnitten, das ich über die gesamte Drehzeit getragen hatte.
Dieses Armband gehörte zur Figur Ada — ich habe es im Rhein versenkt. Ich musste das einfach tun, weil mich die Rolle so eingenommen hatte, dass es echt schwer für mich war, wieder den Bogen zu mir selbst zu finden.
Ich brauche zwar sonst keine Rituale im Leben, aber dieser symbolische Akt war mir wichtig. Irgendwie wollte ich ja nie in die Hauptstadt ziehen, aber es gab so einen Wink und ich wusste, dass in meinem Leben jetzt der nächste Schritt kommen musste.
Ich liebe meine Heimat ja total, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ich gehen muss. Und da hatte sich Berlin zufällig angeboten.
Ich kannte hier ja eh schon einige Leute. Jonas: Anfang Januar hast du der Hauptstadt aber erst einmal wieder für vier Wochen den Rücken gekehrt und bist nach Thailand aufgebrochen.
Michelle: Ja, es war so eine Aufbruchsstimmung in mir. Das neue Jahr fing an und ich hatte mich von vielem getrennt und vieles aufgegeben.
Es veränderte sich gerade einfach viel um mich herum. Ich habe plötzlich gemerkt, dass ich weg muss. So richtig weg. Er meinte, dass man da unbedingt mal gewesen sein müsste in seinem Leben.
Also ging es nach Thailand. Es ist tatsächlich ein unglaublich schönes Land mit einer tollen Atmosphäre und einer atemberaubenden Landschaft.
Man trifft auf seiner Reise so viele Gleichgesinnte, die aus den verschiedensten Ecken der Welt kommen. Und ich habe dort auch endgültig den Entschluss gefasst, eine Schauspielschule zu besuchen.
Momentan bewerbe ich mich in Berlin, Potsdam, Leipzig und Rostock. Ich bin gespannt, wo ich lande. Michelle: Ich mag die Stadt, weil ich mich hier einfach frei fühle und viele Menschen um mich herum habe, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.
Jonas: Gibt es trotzdem noch andere Orte auf der Welt, an denen du mal leben willst? Michelle: Früher hatte ich immer den Traum, dass ich irgendwann mal mit einem VW Bulli quer durch Europa bis nach Griechenland fahren will, wo ich am Strand wohne, bis ich sterbe.
Heute will ich aber überall mal hin — aber idealerweise immer noch mit einem VW Bulli. Dabei malen die vielen kleinen Kerzen, die das Hotel so stimmungsvoll erleuchten, geheimnisvolle Figuren aus Licht und Schatten auf ihr Gesicht.
Für einen Moment verliert sie sich in ihren Gedanken. Die junge Schauspielerin scheint gerade irgendwo am Strand zu liegen. In Thailand.
Oder Griechenland. Oder sonstwo auf der Welt. Kurz vor Mitternacht ist es jetzt, wir brechen auf. Nur wenige Schritte sind es von hier bis zur Kottbusser Brücke, die sich über den tiefschwarzen Landwehrkanal streckt.
Langsam und lautlos bahnt sich das Wasser seinen Weg durch die Dunkelheit, nur begleitet von den Sternen und dem Mond. Michelle: Ja, die Nacht ist eigentlich der schönste Teil des gesamten Tages.
Es ist irgendwie die Zeit, die man ganz in Ruhe verbringen kann. Daher hat die Nacht für mich auch einen unglaublichen Zauber. Alles steht still.
Und obwohl trotzdem an einigen Stellen das Leben pulsiert, findet man so viele Orte, an denen man total die Zeit vergessen kann.
Ich liebe die Nacht einfach, weil sie so unendlich frei ist. Gaming Instinct Ada Fischer. Relativity Luise. Jump to: Actress Self. Svenja Schnell.
Show all 6 episodes. Zazie Elsner. Linda Sandmann. Paula Blass. Laura Mikoladse. Bianca Bronner. Juni Tempel. Jenny Petzold.
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